Was Reisende im neuen Jahr beachten müssen

Euro-Einführung, veränderte Verkehrsregeln und neue Einfuhrregelungen. Der ADAC informiert über eine ganze Reihe von Neuerungen, die Auslandsreisende ab dem kommenden Jahr beachten sollte.

Wer in die Slowakei reist, sollte sein Augenmerk gleich auf mehrere Dinge richten. Hier ändern sich zum Jahreswechsel einige Verkehrsregeln. Die bisherige Verpflichtung, während der Winterzeit von Mitte Oktober bis Mitte März tagsüber mit Licht zu fahren, wird auf eine Ganzjahreslichtpflicht ausgeweitet. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld von bis zu 135 Euro. Mobiltelefonieren am Steuer wird verboten und mit einer Geldbuße von ebenfalls 135 Euro bestraft. Außerdem ändern sich ab dem 01. Februar auch einige Tempolimits: Innerhalb geschlossener Ortschaften darf dann statt 60 km/h nur noch 50 km/h gefahren werden. Auf Stadtautobahnen wird das Tempolimit von 80 km/h auf 90 km/h angehoben.

Für Autoreisende nach Slowenien ist auch für das neue Jahr noch keine Kurzzeit-Vignette in Sicht. Nach Angaben des slowenischen Verkehrsministers ist mit Vorschlägen für eine neue Staffelung der Vignetten nicht vor Mitte 2009 zu rechnen. Bisher stehen Autofahrern nur eine Halbjahres- und eine Jahresvignette zum Preis von 35 beziehungsweise 55 Euro zur Auswahl.

Die Euro-Einführung macht es deutschen Urlaubern in der Slowakei ab dem 01. Januar leichter. Der Umtausch in die Landeswährung entfällt und auch Wechselkursverluste müssen nicht mehr in Kauf genommen werden. Slowakei-Urlauber, die noch die alte Landeswährung zu Hause haben, sollten diese, so rät der ADAC, rechtzeitig umtauschen, bei deutschen Banken ist dies nur bis 31. Dezember 2008 möglich. Auch in der Türkei gibt es 2009 neue Geldscheine und Münzen. Die neue Türkische Lira bleibt im Wert gleich und entspricht rund 52 Cent.

Deutsche Urlauber dürfen ab dem neuen Jahr aus Polen, der Slowakei und Ungarn statt bisher 200 Zigaretten 800 Stück zollfrei einführen. Damit endet für diese Länder die Übergangsregelung, die seit ihrem Beitritt zur Europäischen Union galt. Für die EU-Staaten Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen und Rumänien bleibt die Einfuhr auf 200 Stück beschränkt.

Quelle: ADAC